Der Markt für Tablets wird nach wie vor von Apple und seinem iPad dominiert. Schätzungen zufolge werden die Verkaufszahlen des Verkaufsschlagers noch weiter ansteigen. Insbesondere die einfache Bedienung, Apple´s aggressive Marketingstrategie und das originelle Design verführt immer mehr auch weniger netzaffine Nutzer zum Kauf. Apple hat daher mit äußerst ungewöhnlichen „Problemen“ zu kämpfen: aufgrund der äußerst guten Verkaufszahlen des iPad2 verzögert sich die Einführung des iPad3.
Es gibt wieder neue Daten zum Thema iPad. In einer neuen Studie wurden 3.353 iPad Besitzer über ihre Nutzungsgewohnheiten befragt. Die VDZ-iPad-Studie hat ergeben, dass iPad-Nutzer nicht nur gerne auf digitale Inhalte zugreifen, sondern auch überdurchschnittlich oft bereit sind, dafür zu bezahlen.
Zwei Drittel der iPad-Besitzer nutzen ihr Gerät für die Zeitungslektüre. Die Mehrheit (60%) hat hierfür bereits Geld ausgegeben. Ein Drittel (33%) der iPad-Nutzer zahlen für Einzelausgaben und fast genauso viele (29,4%) schließen sogar ein Abonnement ab.

Die Studie belegt zudem, dass sich die Nutzer nach einen Paradigmenwechsel in der Darstellung des Contents wünschen. Sie wünschen sich mehr Infografiken (54%), mehr Links zu auswärtigen Infoseiten (48%) sowie mehr Videos (27,6%) und Grafik (21,4%).
Vor allem in Sachen Usability fordern die Kunden von den Verlagen Besserung und mehr Kundennähe. Insbesondere eine grafische Optimierung der Internetinhalte für iPad wird von Seiten der Nutzer begrüßt. Denn unübersichtliche Seiten und umständliche Navigation führen zu einer kurzen Verweildauer auf der betreffenden Seite.
Im Markt für iPad Apps haben bereits einige Unternehmen erfolgreich Fuß gefasst. Axel Springer verkaufte bereits 9.132 Mal „die Welt“ und 17.492 Mal die „Bild“ als iPad App.
Zu diesem großen Erfolg haben nicht nur junge technikaffine Nutzer beigetragen. Als einkommens- und konsumstärkste Gruppe sollten Unternehmen laut einer Studie von Axel Springer Media Impact verstärkt die Gruppe der 40-59-Jährigen gezielt ansprechen. Diese Gruppe ist bereits jetzt weitaus technikaffiner als weithin angenommen, denn zwei Drittel (18,67 Mio.) von ihnen nutzen regelmäßig und intensiv das Medium Internet.
Beim Online-Shopping sind sie bereits die zweitstärkste Konsumentengruppe. Bei Suchmaschinen (8,38 Mio Personen) und beim Online-Banking (5,13 Mio. Personen) gehören sie sogar zu den stärksten Nutzergruppen.

Vor allem Kaufhinweise, Produktinformationen und Preisvergleiche werden intensiv von ihnen genutzt. Das iPad ist in dieser Zielgruppe überproportional oft vertreten. Derzeit sind ca. 950.000 Geräte im Umlauf. Die meisten davon in überdurchschnittlich kosumkräftigen Gruppen. Diese nutzen das iPad, um sich über geplante Kaufentscheidungen zu informieren und Zusatzinformationen einzuholen.
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